Solar100

100 % CO2-freie Wärmeversorgung
Die Dreifaltigkeit – Wärme erzeugen, speichern und liefern

Die Dreifaltigkeit – Wärme erzeugen, speichern und liefern

Mittels Solarkollektoren wird die Wärme für Raumheizung und Warmwasser direkt von der Sonne erzeugt. Über ein Nahwärmenetz wird die Wärme in Form von heißem Wasser an den Verbraucher geliefert. Für sonnenschwache Tage und den Winter wird überschüssige Wärme aus dem Sommer im saisonalen Quartierswärmespeicher eingespeichert und genutzt.

Der Anschluss an das Nahwärmenetz erfolgt über eine Hausanschlussstation (HAST). Diese überträgt die Wärme vom Netz auf die Raumheizung und das Trinkwasser des Ein- oder Mehrfamilienhauses. Der Platzbedarf für eine HAST ist sehr gering im Vergleich zu einem herkömmlichen Heizraum. Da eine HAST in etwa die Größe eines Kühlschranks besitzt, wird kein Heizraum benötigt.

Das Wärmespeicherjahr

Ein Wärmespeicherjahr startet im März. Von März bis Oktober herrscht ein Überschuss an erzeugter solarer Wärme, sodass die Beladung des saisonalen Quartierwärmespeichers in diesem Zeitraum ansteigt. Das bedeutet, die Sonnenenergie heizt den Speicher von März (Speichertemperatur: 50 °C) bis Oktober (Speichertemperatur: 95 °C) auf. Von November bis Februar wird wiederum mehr Wärme verbraucht, als die Sonne liefern kann. Deswegen hilft der Speicher aus. Durch seine Verwendung sinkt die angesammelte Speichertemperatur ab, doch beginnt bereits ab März das neue Wärmespeicherjahr, sodass der Speicherfüllstand wieder aufgefüllt werden kann.

Das Wärmespeicherjahr

Ihre Vorteile

CO2- und Feinstaubfrei

Regionale Wertschöpfung

Kein Heizungsraum

Alles aus einer Hand

Unabhängigkeit

Wärmepreisgarantie

Günstig

Lautlos

Das Wärmeliefer-Contracting

Alles aus einer Hand

Entscheidet sich der Projektpartner (Gemeinde, Stadt, Stadtwerke, etc.) für eine Versorgung mit 100 % CO2-freier Wärme, kommt unsere Betreibergesellschaft sowaport ins Spiel. Sie, als juristische Person, fungiert als Investor und Betreiber. Die sowaport beauftragt die cupasol mit dem Bau der Anlage. Nach der Realisierung übernimmt sowaport den Betrieb. Das bedeutet, die Wärmelieferverträge werden zwischen dem Hausbesitzer und der sowaport geschlossen. Wärmelieferverträge dauern für gewöhnlich 15 Jahre und werden nach Ablauf um weitere 10 Jahre verlängert. Diese Verlängerung kann beliebig oft erfolgen. Der Projektpartner und die Verbraucher tragen weder Verantwortung noch Investitionskosten, sofern sie es wünschen.

Wünscht der Projektpartner oder die Verbraucher sich an der Versorgung mit 100 % Öko-Wärme zu beteiligen, gibt es folgende Möglichkeiten.

  • Der Projektpartner investiert und besitzt das Nahwärmenetz. Danach verpachtet er es an sowaport.
  • Eine Bürgerenergiegenossenschaft oder Anwohner:innen kaufen Genussrechte an der Anlage und bekommen diese verzinst.
  • Der Projektpartner oder eine Energiegenossenschaft erwirbt nach 7 Jahren Betrieb die Anlage zum Restwert.

Ein Neubaugebiet geht als gutes Beispiel voran

Im ersten Schritt wurde mit Hilfe des Bebauungsplanvorentwurfs und unserer langjährigen Erfahrung der Wärmeverbrauch des Gebietes abgeschätzt. Dadurch kann ein erster Flächenbedarf für die Solarkollektoren und den Quartierswärmespeicher ermittelt werden. Oft entspricht die benötigte Solarkollektorfläche der Größe des Regenrückhaltebeckens. Man kann die Solarkollektoren auch auf Dächern von Mehrfamilienhäusern oder anderen großen Gebäuden wie Kindertagesstätten platzieren.

Die benötigte Fläche für einen Quartierswärmespeicher beträgt oft zwischen 1,5 – 2 Bauplätzen, von Vorteil ist es, diese direkt im Bebauungsplan zu berücksichtigen. Man kann den Quartierswärmespeicher auch auf einer angrenzenden Ackerfläche platzieren. Der Speicher hat eine Sichthöhe von 12 Metern. Das entspricht einem dreistöckigen Mehrfamilienhaus. Aus technischen, aber vor allem aus Kostengründen, kann der Speicher nicht eingegraben werden.

Die Flächenfindung und eine Einbindung in das Landschaftsbild erfordern Kreativität und enge Zusammenarbeit zwischen cupasol, dem Projektpartner und den Anwohnern.

Nach ersten Besprechungen aller Akteure werden die Annahmen mittels eines ausgereiften Simulationsprogramms im Computer überprüft und optimiert.

Die Ergebnisse realer Simulationen sehen wir hier. Es ist sehr gut zu sehen, wie Wärme aus dem Quartierswärmespeicher für die Versorgungssicherheit im Winter sorgt. Die grün eingefärbten Balken zeigen die Reserve, die in sonnenschwächeren Sommern zusätzlich genutzt werden kann. Die Speicherbeladung sinkt bis März auf ca. 12 %. Auch diese 12 % stellen eine Reserve dar und sorgen für die Versorgungssicherheit.

Damit wird bewiesen, dass die ermittelten Größen ausreichen, um den Verbrauchern rund um das Jahr 100 % Öko-Wärme zu liefern.

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Erste kostenlose Flächenanalyse

Mittels Solarkollektoren wird die Wärme für Raumheizung und Warmwasser direkt von der Sonne erzeugt. Über ein Nahwärmenetz wird die Wärme in Form von heißem Wasser an den Verbraucher geliefert. Für sonnenschwache Tage und den Winter wird überschüssige Wärme aus dem Sommer im saisonalen Quartierswärmespeicher eingespeichert und genutzt.




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